Presse
2. Vollmond-Orgelnacht: sensationell!
Besucher begeistert: Könner an Kais-Orgel der Abtei-Kirche Schweiklberg!

- Ohren- und Augenschmaus: Ab 1 Uhr früh erschufen die Experten von Stinglhammer Consulting Group (St. Salvator) im Schweiklberger Kirchenschiff und um die Klais-Orgel traumhafte Lichtstimmungen. Foto: Laudi
Von Fritz Greiler
Sie zogen buchstäblich alle Register an der herrlichen Klais-Orgel in der Abtei-Kirche des Klosters Schweiklberg: die hervorragenden Organisten, die Organisatorin Carola Baumann-Moritz zur 2. Vollmond-Orgelnacht nach Vilshofen eingeladen hatte.
„Krieg der Sterne" in der Kloster-Kirche!
Sie begeisterten das Publikum mit ihrem Können: Stefan Schmidt aus Würzburg (ab 20 Uhr), David Timm aus Leipzig (ab 21.30 Uhr), Harald Feller aus München (ab 23 Uhr) und Krzysztof Ostrowski aus Danzig, der um 1 Uhr früh für einen romantisch-meditativen Ausklang der Vollmond-Orgelnacht sorgte. Bei solchen Meistern ihres Faches war es für den Großteil der rund 200 sehr konzentrierten Zuhörer ein Leichtes, bis zwei Uhr früh auf den Kirchenbänken auszuharren.

- Die Organisatorin der Vollmond-Orgelnacht in Schweiklberg, Carola Baumann-Moritz (M.), und Bürgermeister Hans Gschwendtner (1.) mit den hervorragenden Organisten (v.r.): David Timm. Harald Feller, Stefan Schmidt und Krzysztof Ostrowski. Foto: Greiler
"Jazz – eine Annäherung", dieses Motto löste der exzellent aufspielende David Timm (Jahrgang 1969) aus Leipzig überzeugend ein, mit Ausflügen in Samba, Boogie und Funk. Natürlich stimmte Timm auf der „Königin der Instrumente" auch Bach an, seine Interpretation der bekannten Joccata und Fuge in d-moll" war (u.a.) Grund für tosenden Applaus.
Bach gab es auch vom Münchner Musikprofessor Harald Feller zu hören. Feller hatte die Toccata im Film „Schlafes Bruder" eingespielt. Witzig: Fellers Orgelfassung von Filmmusik-Themen aus „Star Wars" („Krieg der Sterne"), die er beeindruckend in der Abtei-Kirche interpretierte. – Abgerundet wurde das Vollmond-Erlebnis mit Speisen zum Thema. Die neu formierte „Jazz Coop" gab um Mitternacht im Freien Jazz zum Besten. Nur der Vollmond konnte nicht genossen werden. Pünktlich zum Erscheinen zogen Wolken auf!
Quelle: Passauer Woche





